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WAS IST PASSIERT - Nejat Baydar und Johannes Hartmann

 

 

 

 

Eröffnung

Freitag, 28. Januar 2011
19:00 - 22:00 Uhr

mit Einführung von Anna Wondrak, M.A.

 

Ausstellungsdauer
29. Januar - 26. Februar 2011

 

Öffnungszeiten
Freitag, 15:00 - 19:00 Uhr
Samstag, 14:00 - 18:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Nejat Baydar

Seit knapp 7 Jahren sind sie schwarz. Nicht grau, nicht dunkelblau, sondern nachtschwarz. Damit stehen die Arbeiten von Nejat Baydar in einer langen Tradition schwarzer Bilder in der Kunst. Bereits im Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München begann er, mit der Farbe Schwarz zu experimentieren. Auch seine Diplomarbeit 2004 zeichnete sich bereits durch schwarze Bilder aus. Nach seiner Rückkehr aus Berlin ist dies Nejat Baydars erste Ausstellung in München.

 

Johannes Hartmann

Bei Johannes Hartmann läuft die Zeit. Sein Interesse an der Wechselwirkung von Zeit, Raum und Skulptur ist in seinen künstlerischen Arbeiten allgegenwärtig. Im Mittelpunkt steht dabei die Thematik der Transformation. Ausgehend von bekannten Ikonen der Kunstgeschichte interpretiert er diese neu und überführt sie in dreidimensionale Plastiken aus verfallbaren, nicht konservierten Materialien, in diesem Falle Ferdinand Hodlers "Die Lebensmüden" aus ungebranntem Ton. Johannes Hartmann studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe Bildhauerei bei Prof. Klingenhöller und war bereits in einigen Gruppenausstellungen in München 2010 zu sehen.

 

WAS IST PASSIERT

Vor den schwarzen Arbeiten und übermalten Fotografien von Nejat Baydar hält man inne, um zu realisieren, was passiert ist. Auch bei Johannes Hartmann hält man inne, versucht, dadurch den Verfallsprozess seiner Arbeiten aufzuhalten: die gewohnte Beständigkeit eines Kunstwerks, oft als selbstverständlich angesehen, werden Sie hier nicht finden. Vielmehr die Möglichkeit, einen kleinen Moment, eine Empfindung mitzunehmen. Gemäß Jean Francois Lyotard: "Die Erhabenheit ist das Unkonsumierbare. Eine Kunst, die den Bedingungen der industriellen Reproduzierbarkeit und immer mehr der industriellen Rentabilität unterworfen ist, muss konsumierbar sein. Die Erhabenheit ist im Gegenteil dazu das Unkonsumierbare, das, was man nicht verdauen kann."

 

 

Für weitere Informationen zur Ausstellung oder zu den Künstlern wenden Sie sich bitte an Esther Donatz unter Mob.: 01577-1733 324 oder mail@e324.de.

 

 

Bilder der Ausstellung

 

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