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alles was ich mir schon immer gewünscht habe - Annegret Bleisteiner

 

 

 

 

Eröffnung

Freitag, 08. April 2011
19:00 - 22:00 Uhr

Einführung von Dr. Cornelia Oßwald-Hoffmann, M.A.

 

Ausstellungsdauer
9. April - 14. Mai 2011

 

Öffnungszeiten
Freitag, 15:00 - 19:00 Uhr
Samstag, 14:00 - 18:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

 

Presse

Applaus 04/2011

RW 3/2011

RW 3/2011

alles was ich mir schon immer gewünscht habe
Annegret Bleisteiner

Rauminstallation und mixed Media

 

"alles was ich mir schon immer gewünscht habe" ist eine Rauminstallation von Annegret Bleisteiner, die mit mixed Media und Video arbeitet. Ihre regalähnliche Konstruktion wird in der Mitte des Raumes umschreitbar und allansichtig wie ein Pfeiler durch beide Stockwerke der Galerie geführt. In den einzelnen "Regalböden" der Installation, diese zu einem räumlichen "all-over" verbindend, wird eine Vielzahl von Gegenständen aus Alltag und Biografie gesammelt, abgelegt und geordnet.

Mit ihnen wird ein monumentales Raumbild nach farblichen und kompositorischen Gesichtspunkten montiert.

 

Die Zusammenstellung der Gegenstände lässt sich mit einem Sampling vergleichen, das keine Rücksicht auf High and Low nimmt, sondern einfach aus der uns allzeit und allerorts umgebenden Fülle und Überfülle schöpft. In seiner Überforderung bleibt keine Zeit für das wählende und abwägende Ich, deshalb kann es nur noch sammeln und horten und stopfen.

Durch die unablässige Bombardierung mit Inhalten aller Art muss das Individuum ständig seine Entscheidungsfindung neu figuriert und wird auch oft unfreiwillig oder unbewusst manipuliert.

 

"alles was ich mir schon immer gewünscht habe", das sind echte sehr persönliche Wünsche, aber auch die Verlangen, die uns von Werbung, Medien usw. ständig eingeflüstert werden und so Eingang in unsere Persönlichkeit finden.

Annegret Bleisteiner zeigt, dass wir zugleich manipuliert werden und durch unsere zur Schau gestellte Auswahl selbst manipulieren können.

 

"alles was ich mir schon immer gewünscht habe" ist ein Merzbau der schnellen Verführung, in dem durch die Videos Zeitfenster in eine gerade vergangene Zeit geöffnet werden. Langsamkeit und furiose Schnelligkeit wechseln sich ab und führen uns mit viel Ironie auf den Bodensatz unserer zeitgenössischen Kultur/Unkultur.

 

 

Für weitere Informationen zur Ausstellung oder zu der Künstlerin wenden Sie sich bitte an Esther Donatz unter Mob.: 01577-1733 324 oder mail@e324.de.

 

 

Bilder der Ausstellung

 

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Installationsfotos: Holger Albrich